5 vor 12: Der Kakapo

Für viele Lebewesen ist es 5 vor 12. Aber weil Wissen Hilfe schafft und wir daran glauben, dass jeder von uns seinen Teil dazu tun könnte die Uhr zurück zu drehen, gibt es ab jetzt 12 Monate lang je 5 Fakten rund um's Thema Tier-, Natur- und Artenschutz. // Heute: Der Kakapo //

Der Kakapo - 5 Fakten

  1. Der Name Kakapo stammt aus der Maori-Sprache und besagt das, was er ist: ein Nacht-Papagei.
  2. Eulengroß, um die 3-4kg schwer, nachtaktiv, schweigsam und ein Geher statt ein Flieger hat der Kakapo kaum etwas mit anderen Papageienarten gemein.
  3. Der Kakapo nutzt seine Flügel nicht zum Fliegen, sondern um die Balance beim Klettern & Gehen zu halten – und um beim gleitenden Abgang vom Baum abzubremsen.
  4. Bei Gefahr fährt der Kakapo die Strategie “Ich rühr mich nicht” und “hoffentlich sieht man mich nicht”. Gegen Raubvögeln aus der Luft kann das helfen, gegen die auf Neuseeland eingebürgerten Raubtieren und deren feinen Nase und bei jagenden Menschen ist diese Strategie leider recht unwirksam – zumal der Kakapo ein bißchen süßlich duftet.
  5. Vor etwa 20 Jahren gab es nur noch knapp 50 Tiere. Seitdem hat jeder Vogel einen Namen bekommen; von Zoologen und Naturschützern werden alle Nester und Eier überwacht, zugefüttert und zur Not auch Eier künstlich ausgebrütet. Der Erfolg stellt sich langsam ein, im Frühjahr 2012 gab es immerhin 126 Tiere.

 

Interessante Links

Ein Eulenpapagei und seine Bodyguards
Kakapo
Rote Liste: Kakapo
Kakapo recovery 

Status der Bedrohung: Der Kakapo ist vom Aussterben bedroht!

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