#affenstark: Jane Goodall

#affenstark: Jane Goodall

Das aufregende Leben von Dame Valerie Jane Goodall (* 3. April 1934 in London) liest sich wie ein Märchen. Denn schon als kleines Mädchen stand für sie eines fest: Ich werde die Affen im Dschungel beobachten!

Jane Goodall Und genauso war es dann auch. Aber erstmal beginnt die Geschichte ganz konventionell - fas wie bei den meisten von uns. Mit einem soliden Start in das Arbeitsleben als Sekretärin. Ihre Mutter bestärkte sie aber immer wieder darin ihren Traum zu leben. Und so nahm sie die Einladung eines Schulfreundes in den 60er Jahren an und fuhr mit dem Schiff nach Kenia. Im Kenya National Museum fand sie eine Anstellung und über verschiedene Kontakte landete sie tatsächlich im Dschungel um Schimpansen zu beobachten.

Während dieser Verhaltensforschungen fand sie unter anderem heraus, dass die Schimpansen Werkzeuge verwenden, was vorher ausschließlich dem Mensch zugeschrieben wurde. Auch die Tatsache, dass Schimpansen gemeinsam auf Artgenossen Jagd machen und Fleisch essen ist auf sie zurück zu führen. In ihren Forschungen gab sie den Affen Namen, anstatt wie damals üblich Nummern. Dafür stoß sie in wissenschaftlichen Kreisen auf Ablehnung, schließlich konnte sie kein auf diesem Gebiet anerkanntes Studium vorweisen. 1962 erhielt sie allerdings eine höchst seltene Ausnahmegenehmigung und konnte sich so an der Universität Cambridge zur Promotion in Ethologie einschreiben. 1965 schloss sie die Promotion mit Erfolg ab.

Der Besuch einer Konferenz im Jahre 1986 hat das Leben von Jane Goodall verändert. Sie gab ihre Feldforschungen auf und beschloss für den Erhalt der Umwelt und der Schimpansen zu kämpfen. Seitdem bereist die ganze Welt und versucht Menschen für den Arten- und Umweltschutz zu gewinnen indem sie Vorträge und Seminare hält, Projekte ins Leben ruft oder unterstützt und die Popularität von hochrangigen Politikern, Königshäusern und Stars nutzt. Im nächsten Jahr wird sie 80 Jahre alt und noch immer ist sie an 300 Tagen im Jahr unterwegs um ihre Visionen für eine lebenswertere Erde weltweit zu verbreiten.

Das Jugendprojekt Roots & Shoots ist ihr ein großes Anliegen. Dieses Projekt unterstützt in über 100 Ländern, mit ca. 10.000 Roots & Shoots Gruppen, Kinder und Jugendliche aus aller Welt, die sich für Tiere, Umwelt oder Menschen einsetzen.

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