Die Berggorilla & Regenwald Direkthilfe setzt sich für die Erhaltung der Gorillas und deren Lebensraumes ein. Dabei müssen nicht nur die Tiere selbst geschützt, sondern auch die Bevölkerung für das Projekt gewonnen werden. Im Cross-River-Gorilla Gebiet sind das ungefähr 42.000 Menschen aus 49 Dörfern.
Wie die meisten Affenarten, sind auch Gorillas in ihrem natürlichen Lebensraum bedroht. Um die Tiere zu schützen, muss die Population durch eine Bestandsaufnahme festgestellt werden. Bei den Berggorillas wird sogar ganz genau gezählt, denn bei ihnen muss nicht noch vorab das Verbreitungsgebiet bestimmt werden. Wenn möglich finden diese Zählungen im Abstand von fünf Jahren statt. Für die meisten Populationen liegen aber leider keine zuverlässigen Angaben vor, da die Gorillas durch Jagd und Krankheiten wie Ebola start reduziert wurden. Aber eines ist sicher, alle Gorilla-Arten und -Unterarten sind laut der Roten Liste der IUCN bedroht.

Vor Ort werden wird Naturschutzaufklärung in Gorilla-Guardian-Dörfern für die Bevölkerung angeboten. Dieses Netzwerk wird mit finanzieller Unterstützung der Partner ausgeweitet. Für den Goriallschutz werden die Wildhüter mit der richtigen Ausrüstung versorgt.

Im Nationalpark in Nigeria werden für die Ranger Unterkünfte gebaut, Ausrüstung wie Zelte und Rucksäcke gestellt. Außerdem wird der Rangerposten Bumaji ausgeweitet und das Basis-Camp renoviert. Ein Schneckenzuchtprogramm und die Umweltbildung sind weitere Aktivitäten die vor Ort finanziert werden müssen.